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Vitamin D3, das Super-Vitamin? Ist das eigentlich nutzlos?

Vitamin D3 ist wichtig Vitamin D3 bei Entzündungen und Krankheit Gesundheit und Immunsystem

Bis zu 40-75%, je nach Region, Alter und Erkrankung aller Erwachsenen haben D3-Werte unter 30ng/mL, also per „Definition“ einen Mangel, je nachdem welcher Quelle man vertraut.

Erstmal: es gibt unterschiedliche Formen von „Vitamin D“, irgendwie Vitamin, irgendwie Hormon, vielleicht „Vitamon“ (Borsche et al 2021, Yoshiki et al 2020, Sabetta et al 2010, Moradi et al 2020, Joh et al 2020, Viet et al 2019 uvm…):

– Ergocalciferol: D2, pflanzlich.
– Cholecalciferol: D3 (aus Sonne / UVB (Haut) und tierische Nahrung).
– Calcidiol: Hormon, 25-D3; Hydroxy-Cholecalciferol; Hauptform zirkulierend im Blut & Speicherform im Gewebe =wie meist im Blut gemessen.
– Calcitriol: „Hormonaktive Form“, 1,25-D3; Dihydroxy…

Umwandlung von D3 in…
– Leber und anderen Geweben bei Bedarf zu 25-D3…
– Niere in 1,25-D3 = hemmt sich selbst, wenn zu viel da; z.B. wenig Calcium in Nahrung = viel Umwandlung & umgekehrt.
– Makrophagen ebenfalls Umwandlung 25 zu 1,25 bei Bedarf zur Abwehr von Invasoren… usw.

Das 1,25/25-D3-Verhältnis gibt an wie gut die Konversion läuft, ist aber abhängig von Bedarf (!), Calcium-Spiegel, Immunaktivität usw.; ist ein Parameter, aber nicht DER. D3 (aus Sonne, Nahrung) ist nicht umsonst die Speicherform, denn sie ist die stabilste Form, auch in der Nahrung & NEM ist diese D3-Form sehr stabil gegen Hitze etc.

Die D3 Supplementierung & die Höhe von 25-D3 hilft bei der Regulierung unterschiedlicher Gene & Funktionen, der Abwehr viralen & bakteriellen Infektionen, Reduktion von Autoimmunproblemen, Kontrolle Insulin- & Schilddrüsenhormon-Stoffwechsel, Optimierung der Narbenbildung- und Wundheilung, Immunsystem uvm…

Daten sind hier zugegeben sehr durcheinander, aber das Thema ist auch extrem komplex (wie jedes…). Eine Supplementierung ist eher nicht (!) gefährlich und eine Supplementierung, ebenso der Aufenthalt in der Sonne, erhöhen das 25-D3 im Blut & auch 1,25-D3 bei Bedarf (sofern alle Cofaktoren vorhanden). Die Supplementierung von Cholecalciferol bedeutet aber noch nicht, dass es „seine Funktionen“ im Körper auch wahrnimmt – dazu muss es nämlich erst umgewandelt werden!

Mensch kommt wahrscheinlich ursprünglich aus Afrika & hatte viel Sonnenlicht (D3) welche auf die Haut traf. Je weiter sich der Mensch aus Afrika entfernt hat, desto heller wurde z.B. die Haut: Die helle Haut haben Europäer entwickelt um mehr D3 zu bilden (weniger Sonne), ebenfalls die Laktasepersistenz vor 8.000 Jahren, also es wurde Milch auch noch im Erwachsenenalter vertragen (normalerweise benötigt ein erwachsener Mensch keine Milch mehr…), beides um ausreichend Calcium etc. aufnehmen zu können; die Laktoseintoleranten sind damals durch Rachitis (schmales Becken wegen Calciummangel) während der Geburt gestorben.

Aber es wirkt in vielen Studien nicht und manche haben sogar einen D3-Mangel, obwohl sie supplementieren? Das könnte z.B. an folgenden Dingen liegen:

Magnesium könnte einen der „missing links“ bei der D3-Therapie darstellen (Zittermann 2013); Magnesium spielt eine essentielle Rolle bei der Umwandlung von inaktiven zu aktiven D3 (Dai et al 2018, Reddy et al 2019, Vazquez-Lorente et al 2020) und es gibt Daten die zeigen bei unterschiedlichen Gruppen, dass eine Magnesiumsupplementierung den D3-Spiegel positiv beeinflussen kann. Beispielsweise bei postmenopausalen Frauen, älteren Menschen und anderen – es wird nicht mehr D3 zugeführt, sondern Magnesium und der D3-Spiegel im Blut nimmt zu. Magnesium aktiviert u.a. die 1alpha-Hydroxylase und andere Hydroxylasen welche eine wichtige Rolle bei der Aktivierung von D3 spielen.

In der Praxis empfehle ich meinen Klienten bei nicht steigenden D3 Spiegeln trotz Supplementierung, zusätzlich Magnesium zu versuchen. Ich erinnere mich an einen Herrn, der von 23ng/mL trotz 3000IE D3 pro Tag, nur durch Hinzufügen von 400mg Magnesium auf 32ng/mL kam; D3 blieb bei 3000IE. Better try than die… wirkliche Überdosierungen von Magnesium oder D3 sind schwer zu erreichen, das Gießkannenprinzip ist aber oft unnötig. Anstatt D3 zu erhöhen, würde ich erstmal Magnesium erhöhen und schauen was passiert. Immer gerne auch mit vorherigen Blutkontrollen – beispielsweise D3 selbst, aber auch Calcium und Herzkreislaufmarker. Wenn du aber Probleme hast den D3 Spiegel zu erhöhen, trotz Supplementierung, dann auch mal den 1,25-OH-D3 messen! Eventuell wird schon viel umgewandelt, beispielsweise bei einer Infektion passiert das! Dann erst den Grund der Infektion beheben und dann erst supplementieren?

Auch Kälte und Sport helfen bei der Aktivierung von 25-OH-D3 zu 1,25-OH-D3 – Pfarrer Kneipp hatte „damals“ ja durch seine Wasseranwendungen mit z.B. kaltem Wasser positive Effekte auf die Gesundheit feststellen können – ob das an der Vitamin D3-Aktivierung lag? Zu viel Phosphat und Calcium in der Nahrung – allem voran Käse (100g Käse entsprechen etwa 1000ml Milch!) – können beispielsweise negativ auf die D3-Aktivierung wirken!

Also lass dir nicht erzählen!, dass Vitamin D3 totaler Quatsch ist, denn das ist es nicht…

Studie Oktober 2021: Vitamin D3 reduziert bei positiv getesteten Personen, reduziert die Sterblichkeit an C, reduziert den O2-Bedarf und die Notwendigkeit bei einer Infektion auf der Intensivstation zu landen (Speakman et al 2021).

Vitamin D hilft bei der Prävention schwerer Verläufe von Erkrankungen des respiratorischen Systems, verbessert die Schlagkraft gegenüber den meisten Infektionen und reguliert zu starke Immunreaktionen herunter – eine erhöhte ACE2 Expression, wobei Vitamin D3 ebenfalls hilft, gilt als protektiver Faktor bei akuten Lungenschäden. Allerdings ist ACE2 aber auch eine Angriffsstelle der Coronaviren (Cereda et al 2021)!?

Ein niederer D3-Level erhöht potenziell das Risiko eines schwereren Corona-Verlaufs (Ben-Eltriki et al 2021).

Bei ausreichend hohen Spiegeln von 50ng/mL könnte die Verbreitung – auch von „escape Varianten“ – stark eingedämmt werden (Borsche et al 2021)

Auch ältere Menschen leben scheinbar durch die tägliche Supplementierung länger (Annweiler et al 2021).

Es wird empfohlen bei jedem Menschen zu präventiven UND auch zu kurativen Zwecken den D3-Spiegel zu bestimmen und entsprechend auszugleichen (Nimavat et al 2021).

Wir wissen noch nicht alles zu Covid, Corona und überhaupt können wir nie alles wissen – aber es wird zum jetzigen Zeitpunkt von vielen Wissenschaftlern empfohlen, auch aufgrund größerer Meta-Analysen auf Basis von RCT´s mit über 11.000 Patienten, täglich um die 1000 bis 2000I.E., also 25 bis 50µg, Vitamin D3 zu supplementieren – das gilt nicht nur als sicher, sondern auch POTENZIELL PRÄVENTIV vor schweren Covid-Verläufen (Bergman 2020) – ganz nach dem Motto: primum non nocere, also es könnte wahrscheinlich helfen, fügt aber auf jeden Fall keinen Schaden zu!

Die meisten Daten kommen nämlich bisher zu dem Ergebnis, dass ein geringer Vitamin D-Status mit einem höheren Risiko einer Covid-Infektion assoziiert ist (Liu et al 2021, Rubin 2021, Bennouar et al 2021) – assoziiert, viele Wirkmechanismen, aber definitiv ist das leider bisher auch nicht, soviel Ehrlichkeit muss sein. Aber: primum non nocere.

Denn auch wenn einer Meta-Analyse zu Folge Vitamin D3 bei COVID nichts bringen sollte (Chen et al 2021), stehen dem die obigen und weitere Daten und Wissenschaftler, darunter systematische Reviews, Cohorten und verschiedene Übersichtsarbeiten entgegen die zeigen, dass D3 schon einen positiven Effekt auf den Krankheitsverlauf haben kann (Ostriell et al 2022, Afshan et al 2021, Ghelani et al 2021, Yisak et al 2021, Bae et al 2022, Borsche et al 2021) – die unterschiedlichen Ergebnisse könnten an der Dosierung liegen, an der schon beschriebenen (fehlenden) Aktivierung, am bewerteten D3-Spiegel, z.B. <30ng/ml vs. >40ng/ml… festzuhalten ist: Es hat das POTENZIAL zu helfen, bei nahezu keinerlei Nebenwirkungen und zusätzlich schwimmen wir in Daten die zeigen, dass D3 auch für andere körperliche Prozesse WICHTIG ist und zumindest ein Mangel vermieden werden sollte. D3 bleibt bei all den „unterschiedlichen Ergebnissen“ ein heißes Thema mit viel gesundheitspositiven Potenzial.

Vitamin D3 bei unterschiedlichen Krankheiten?

Generell hilft D3 dabei die Schlagkraft des Immunsystems zu verbessern, u.a. über die Bildung von Defensin und Cathelizidin und hat auch noch viele weitere positive Effekte auf die Gesunderhaltung unseres Körpers – es ist wichtig für die Wundheilung, der Hormonbalance, der mentalen Leistung, der Herzkreislaufgesundheit und Blutdruckregulation, bei neurologischen Krankheitsbildern, der Schilddrüsenleistung, bei Autoimmunerkrankungen und Krebs (Zmijewski et al 2019) – es gibt Vitamin D Rezeptoren in nahezu allen Organen, im Gehirn (Hippocampus, Hypothalamus, Substantia Nigra), den Gefäßen, der Muskulatur, der Niere und eigentlich an jeder Zelle des Körpers. Also hier, nochmal: Vitamin D3 hat einen positiven Einfluss auf den Blutzuckerspiegel, den HBA1-C, die Wundheilung, den Cholesterinspiegel und verschiedene Entzündungsmarker im Blut (Razzaghi et al 2017, Hu et al 2019, Angellotti et al 2017, Yuan et al 2018), kann sich positiv auf den Blutdruck auswirken (He et al 2019, Mehta et al 2017) und bei der Bekämpfung von Krebs unterstützen (Jeon et al 2018, Young et al 2018).

Nicht alle Untersuchungen dazu fallen wie gesagt gleich oder eindeutig aus, das ist richtig, jedoch geht es prinzipiell gar nicht darum: Es ist eine Möglichkeit die helfen kann (!) und die sollte man nicht von Anfang an ausschließen. Wissenschaft ist nicht: „ich hab da eine Studie die zeigt, dass es doof ist“, sondern Wissenschaft befasst sich eher mit der Gesamtheit der verfügbaren Daten, bleibt offen, stellt Fragen, versucht „unterschiedliche Ergebnisse zu erklären“ und verteufelt nicht und das alles am besten noch vor dem Hintergrund des (potenziellen) praktischen Nutzens – ich denk da auch aus Sicht des „Patienten“ – hat es Vorteile? Ja. Hat es Nachteile? Kaum, keine? Kann es helfen? Ja. Ist es günstig und schnell einzusetzen? Beides ja. Hilft des unter Garantie und definitiv bei allem? Natürlich nicht. Aber manchmal kann ein Mangel bzw. eine unzureichende Versorgung, sei es Selen, Kupfer, Folsäure, egal was, natürlich auch D3, auch eine ganze Reihe an „Gesundheitsstörungen“ auslösen.

Aber nicht nur Vitamin D, sondern allgemein Nährstoffe wie Vitamin A, C, E, Zink, Selen, Omega 3 Fettsäuren, ausreichend Protein, wie auch ein aktiver und gesundheitsbewusster Lebensstil mit ausreichend Bewegung, die Reduktion von Übergewicht sind wichtig – all das sind Stellschrauben für einen gesünderen Körper und ein stabiles gut funktionierendes Immunsystem.

Optimale Dosierung von Vitamin D3?

Ich würde immer um die 100-200mg Magnesium supplementieren, grade für Sportler und bei diversen Erkrankungen und D3 1000 bis 5000IE – die EFSA gibt z.B. 4000IE als „Höchstdosis“ an, Dr. Fritz Muskiet sprach auf einem Seminar mal von etwa 2000IE als sichere Standarddosierung. „Alles ohne Gewehr, weil ich kein Jäger bin.“

Eine umfassende Zusatzversorgung von Vitaminen und Mineralien, dazu gehört auch Vitamin D3, hat meiner Meinung eher positive Effekte auf fast alles, ist preisgünstig und einfach in den Alltag zu implementieren und kann auch noch eine gute Ernährung unterstützen. Die „D3-Mangel-Epidemie“ sollte zumindest nicht mehr länger ignoriert werden (Naeem et al 2010), da eine Zusatzversorgung einiges an Potenzial hat einen Arsch voll „gesundheitlicher Probleme“ einfach und günstig verschwinden lassen könnte…

Quellen:

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