Zutaten und Inhaltsstoffe

Warum kein Bio?

Doch! Wir benutzen, wenn möglich, auch Bio Rohstoffe! Das bedeutet aber nicht, dass unsere Produkte Bio sind! Wenn es nicht direkt draufsteht, dann ist ein Produkt von uns NICHT Bio! Also bitte nicht falsch verstehen, das wird streng reglementiert! Es geht uns dabei nicht um Bio, sondern um gute Rohstoffe – es gibt auch gute „nicht Bio“ Rohstoffe. Und das ist auf dem Markt bisher einzigartig! Also, dass wir kombinieren, sofern die Qualität passt!

Aber hey, das ist Transparenz! Wir benutzen unsere Produkte auch selbst und das ist Grund genug, dass wir Ausschließlich die besten auf dem Markt verfügbaren Rohstoffe einsetzen! Auf dem deutschen Markt ist es und bleibt es, ein Rohstoff, welcher Bio-zertifiziert wurde! Sofern es geht, und natürlich auch bezahlbar ist, benutzen wir diesen Rohstoff. Ein Problem haben wir dabei aber leider:

Grundsätzlich ist es nach der Öko-Verordnung (Art. 23 I Öko-V, Art 23 IV b Öko-V, Art. 19 Öko-V) verboten, ein Erzeugnis mit dem Bezug zur biologischen Produktion zu kennzeichnen, wenn das Erzeugnis nicht den strengen Vorgaben und Voraussetzungen der Öko-Verordnung entspricht. Die gesamte Verordnung ist etwas länger, aber folgende Dinge gelten als Voraussetzung:

Das Bio-Siegel kann ein Produkt nur tragen, wenn wenigstens 95% der Rohstoffe biozertifiziert sind! Und es gilt bei Bio-Produkten ein generelles Verbot beim Einsatz von zugesetzten Aminosäuren und Süßstoffen. Enthält das Produkt weniger als 60% Bio-zertifizierte Rohstoffe oder werden Süßstoffe oder zusätzliche Aminosäuren eingesetzt, so ist selbst eine Deklaration einzelner Bio-Rohstoffe unter der Zutatenliste nicht gestattet. Zu beachten ist, dass hier nicht nur die wörtliche Bezeichnung mit „Bio-“ oder „Öko-“ relevant ist, sondern auch Angaben, die beim Verbraucher lediglich einen entsprechenden Eindruck hervorrufen können, dass es sich um ein Bio-Produkt handelt. Das gilt dem Verbraucherschutz und das ist auch vollkommen in Ordnung! Das Problem ist hier allerdings, dass selbst wenn ein Produkt 90% oder mehr Bio-Zutaten enthält, man es NICHT angeben darf, wenn beispielsweise etwas Süßstoff enthalten ist. Daher gibt es auf dem Markt beispielsweise auch kein gutes Bio-Protein, ohne Zucker, welches auch noch einigermaßen gut schmeckt. Zucker ist nämlich als Süßungsmittel in Bio-Produkten zugelassen!

Also, wenn’s nicht direkt draufsteht, dann handelt es sich NICHT um ein Bio-Produkt, obwohl es vielleicht biozertifizierte Rohstoffe enthält! Es geht uns nicht um Mode- und Marketing, nicht um ein Siegel – sondern um Tierwohl, Nachhaltigkeit und hochwertige Rohstoffe UND um Transparenz! Es geht einfach um ein richtig gutes Produkt, um Qualität und Wirkung, aber natürlich auch um GENUSS und Geschmack! Der Kompromiss in diesem Fall? Wir dürfen nicht immer genau drauf schreiben, was wir da auch verwenden. Naja, aber auf eines kannst du dich verlassen: Es muss nicht alles Bio sein, aber WIR SELBST würden NIE minderwertige Rohstoffe verzehren, das ist ja einer der Hauptgründe, weshalb es uns gibt und daher setzen wir diese natürlich auch nicht ein – UNSERE EIGENE Gesundheit liegt uns am Herzen, so auch DEINE!

Da wo Bio aufhört, gehen wir weiter!?

Und naja, leider, aber Bio hört bei Geschmack und Makronährstoffen auf und da wo Bio aufhört, da gehen wir weiter. Nein, wir produzieren KEINE Bio-Produkte, denn wir setzen Süßstoffe, zusätzliche Aminosäuren und ähnliches ein, überall dort, wo es Sinn macht und ein Bio-Produkt darf diese Zutaten NICHT enthalten! Wir benutzen und mischen hochwertige Rohstoffe und teilweise kommt dann auch ein Bio-zertifizierter Rohstoff zum Einsatz, ohne, dass das Produkt dadurch „Bio wird“.

Das Problem? Die Rohstoffe mit höherer Qualität müssen auch hochpreisiger eingekauft werden, was sich natürlich auch im Verkaufspreis niederschlägt.

Götterspeise Bio Audhumbla

Zutaten und Zusatzstoffe?

Also JA, wir benutzen Süßstoffe!!!

Warum? Die Datenlage zu diesem Thema ist zu Teilen sehr schwammig zu anderen Teilen aber ziemlich eindeutig: Einige Süßstoffe erfüllen genau den Zweck, für den sie entwickelt wurden! Sie bieten eine kalorienfreie, süße und schmackhafte, Alternative zu gewöhnlichem Zucker! Sie sind dir dabei behilflich und eine valide Option auf kalorienreiche Süßspeisen zu verzichten.

Und nein, zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine guten Daten die uns zeigen, dass der Einsatz von minimalem Mengen von Süßstoffen negative Wirkungen auf die menschliche Gesundheit hat. Es gibt hier nicht nur schwarz und weiß, sondern noch ganz viel dazwischen – gute Sachen müssen nicht entweder schlecht schmecken und dabei wenige Kalorien liefern oder gut schmecken und dabei gleichzeitig viele Kalorien und Zucker liefern – es geht auch beides (schlecht schmecken und dabei viele Kalorien liefern… nicht!)!

Kleinere Mengen, ein minimaler Einsatz – hier zeigen Süßstoffe ihre Stärke. Ein Dauereinsatz mit rauen Mengen in der täglichen Küche ist natürlich nicht zu empfehlen, aber das hast du bei allem: Es ist und bleibt so wie Paracelsus es einst sagte: „Die Dosis macht das Gift“! Wir benutzen minimale Mengen, weit unter den gesetzlich erlaubten Höchstmengen. Keine Sorge, wir wollen die Produkte selbst bei uns einsetzen und mischen nichts hinein, was vorher nicht wirklich wohlüberlegt wurde!

Also, ja, Süßstoffe sind nicht Bio und das ist für uns okay. Aber Zucker? Sollen wir ZUCKER verwenden? Zucker statt Süßstoffe? Um irgendwo irgendein Siegel draufdrucken zu dürfen? Aber ist sowas denn dann besser als etwas Stevia oder Sucralose oder Gylzin? Es geht uns nicht direkt um „Bio“ sein oder nicht – es geht uns um Nachhaltigkeit und eine artgerechte Tierhaltung und Fütterung, geringe Transportwege, möglichst reine und unverarbeitete Zutaten höchster Güte – es geht uns nicht um „ja, ist Bio“, das ist nur ein Mittel zum Zweck, das ist oft nur Marketing. Und es ist NICHT verboten teilweise auch Bio-Rohstoffe in einem Produkt zu verwenden, welches nicht Bio ist. Oder?

Also JA, wir benutzen Farbstoffe und so!

Aber warte noch bevor du wegklickst! „Farbstoffe“? Ja, uns ist klar, das hört sich ja immer voll „chemisch“ an, aber naja, alles ist Chemie. Die Farben einer Frucht sind „Chemie“ und genau „diese Chemie“ setzen wir ein. Kennst du Gelbwurz? Kurkuma? Das enthaltene „Curcumin“ ist der Farbstoff dieser Wurzel und diesen sehr hochwertigen Farbstoff kann man natürlich guten Gewissens auch in Nahrungsergänzungsmitteln und Lebensmitteln zum „gelb färben“ einsetzen – klar ist der Chemie und der hat sogar eine „E-Nummer“, was nichts damit zu tun hat, ob er gut oder schlecht ist – der kommt so in der Natur vor! Keine Sorge! Unsere Farbstoffe sind also Sachen wie Curcumin (gelb), Anthocyane (dunkelrot), Rote Beete Pulver (rot) also sekundäre, natürliche und gesundheitlich positiv wirkende Pflanzenstoffe die du in Gewürzen, Wurzeln, Beeren, Früchten und überall in der Natur findest.

Anstatt unnatürliche Verdickungsmittel, benutzen wir natürliche Rohstoffe wie beispielsweise Konjakwurzel-Extrakt, dessen Hauptbestandteil das Glucomannan ist, welches sich positiv auf unterschiedliche körperliche Prozesse auswirken kann. Es ist im Grunde ein kalorienfreier „Ballaststoff“. Warum das überhaupt manchmal drin ist? Es geht beim Einsatz solcher Sachen darum, dass sich weniger Teilchen aus dem Produkt am Boden absetzen und alles etwas mehr in Schwebe gehalten wird. Ja, etwas Kosmetik, aber es hilft dabei auch den Geschmack und die Konsistenz zu optimieren – die Zunge, das Auge, alles, isst nun mal mit! Aber: Auch wenn es ein „natürliches Verdickungsmittel“ ist, wählen wir hier nur Dinge aus, die auch eine direkt positive Wirkung mitbringen können! Fliegenpilz ist auch natürlich…

JA, wir wissen!

Es wird oft mit dem Slogan „Ohne Zusatzstoffe“, ohne „Süßungsmittel“ und so weiter geworben, aber warum? Das Wort „Zusatzstoff“ bedeutet nicht gut, noch schlecht, nur, dass es einen Stoff gibt, der zugesetzt wurde. Stoffe die auf dem ersten Blick unnötig erscheinen, haben oft durchaus ihre Berechtigung und auf vielen Inhaltsstoffen wird zu Unrecht rumgehackt.

Wir wählen mit bestem Wissen und Gewissen nur die hochwertigsten Zutaten aus – und wenn wir mal irgendwelche „zusätzlichen Zusatzstoffe“ einsetzen, dann nur solche, welche ebenfalls eine positive Wirkungsweise mitbringen und nachgewiesenermaßen keine negativen Effekte auf unseren Körper oder unsere Umwelt haben!

Anstatt auf den Zug aufzuspringen und mit irgendwelchen Werbe-Floskeln zu arbeiten, klären wir lieber auf und geben dir transparent wieder, was wir und warum wir es, einsetzen. Anders!