Nachhaltigkeit?

Wir würden uns auch jetzt noch, nach Gründung Ende 2019, als „junges Start Up“ beschreiben, welches zwar, danke unseres wachsenden Kundenstammes, stetig wächst, aber sich dennoch immer weiter entwickelt, dazu lernt und verschiedene Unternehmensaspekte ausbaut. Bereits zu Anfang ging es uns nicht nur um beste Nahrungsergänzungsmittel, sondern auch um beste Tierhaltung und möglichst „Klimaneutralität“ bei Produktion, Rohstoffeinsatz und Lieferung. Auch wenn wir „Bio“ nicht deklarieren durften, haben wir, wo es verfügbar war, auch Bio eingesetzt (beispielsweise dürfen Aminosäuren, Enzyme oder Süßstoffe in Bio-Lebensmitteln nicht eingesetzt werden). Wir setzen auf grasgefüttert und artgerechte Tierhaltung, wenn möglich, und arbeiten regelmäßig an Produkt-Updates, nicht nur um den aktuellsten wissenschaftlichen Stand gerecht zu werden, sondern auch hochwertigere und nachhaltigere Alternativen anbieten zu können. Nicht immer leicht, denn zugegeben: „Industrie verursacht“ alles,… wo gehobelt wird, da fallen Späne, auch in der Nahrungs- und Nahrungsergänzungsmittelindustrie, leider. Die Meere sind voller Plastik, selbst auf dem Spielplatz um die Ecke findest du alle nur erdenklichen Müllsorten und wenn der Borkenkäfer unsere Bäume nicht zerstört, dann werden sie abgeholzt, um dort was auch immer anzupflanzen oder zu bebauen. Unsere heutige Zeit ist ohne „Konsum, Industrie, Produktion, Elektrizität“ und vielen weiteren Dingen undenkbar – aber man muss es ja nicht so stehen lassen, sondern AKTIV etwas tun! Einen Ausgleich schaffen? Sofern das möglich ist, sehr gerne!

Da wird stetig wachsen und somit auch „finanzkräftiger“ werden, möchten wir nicht nur unsere Produktpalette ausbauen und immer weiter verbessern, sondern auch noch „ein bisschen mehr“ für eine bessere Welt sorgen.

Wie wir das machen (möchten), erfährst du im Folgenden!*

PRO WILDLIFE: Artenschutz

PRO WILDLIFE, ein kleines Team, welches sich im Laufe der letzten 20 Jahre als ein wichtiger Akteur im internationalen Artenschutz etabliert hat. Primär geht es hier darum Wildtieren eine Stimme zu geben. Es geht um Schutz von Lebensraum, statt Raubbau und Vermüllung.

Die 3 Säulen PRO WILDLIFE´s Tätigkeiten, bestehen aus politischer Arbeit (Entscheidungsträger informieren / konfrontieren, Schutzanträge aufsetzen und Konferenzen vorbereiten), Aufklärungsarbeit (z.B. Thema Wildtiere im Tourismus, Meeresverschmutzung oder die Bedrohung von Wildtieren durch Lebensraumverlust) und die Unterstützung ausgewählter Projekte vor Ort (Bildungsprogramme, Rettung von Tieren in Not, Gemeindearbeit).

Finden wir gut und wichtig.

Wir spenden monatlich an PRO WILDLIFE!

THE OCEAN CLEANUP: Entmüllung der Meere

THE OCEAN CLEANUP wurde 2013 von dem damals 18 Jährigen Dänen Boyan Slat gegründet – während des Urlaubs 2011 in Griechenland, ist er auf Unmengen von Müll im Meer gestoßen („beim Tauchen mehr Müll als Fische gesehen“) und entschloss sich etwas dagegen zu unternehmen.

Ziel ist es bei THE OCEAN CLEANUP – auch schon mit großem Erfolgen – die Millionen Tonnen von Plastik, welche jedes Jahr u.a. aus den Flüssen ins Meer wandern, aufzufangen und ordnungsgemäß zu recyclen. Warum? Weil dieses Plastik-Thema eine tickende Zeitbombe darstellt! Für alle. Alle Tiere. Alle Menschen.

Plastik und auch Mikroplastik ist mittlerweile omnipräsent – in nahezu jedem Nahrungsmittel, in Salz, in  Zahnpasta, im Trinkwasser uvm. – die Wissenschaft beschäftigt sich allerdings erst seit kurzem mit diesem Thema. Bisher kann jedoch gezeigt werden, dass die Exposition von Mikroplastik mit einer Vielzahl von Erkrankungen bei Tier und Mensch assoziiert ist – Niedriggradige Entzündungen, metabolische, endokrinologische und immunologische Veränderungen, Darm- sowie Atemwegsprobleme und die Liste ist bei weitem nicht vollständig. Dass sich Tiere in unserem Plastikmüll verfangen können sei nur nebenbei erwähnt.

Die Quellen von Mikroplastik in Luft, (Trink) Wasser und Nahrungsmitteln, sind u.a.  Kunstostprodukte (Kleidung (z.B. Fleece), Kosmetik, Verpackungen, ungesicherte Deponien, Tourismus und eigentlich die „gesamte Industrie“ und die „Produktion von allem“ – schau dich mal um, eigentlich leben wir in einer Welt aus Plastik! Mikroplastik verteilt sich über die Luft, über das Wasser und über die Nahrungskette – wir kommen quasi kaum noch drumherum Mikroplastik aufzunehmen und können uns kaum davor schützen.

Wir hoffen, dass Projekte wie THE OCEAN CLEANUP dafür sorgen, dass wir diese „tickende Zeitbombe“ in Schach halten können und sich langfristig auch etwas ändert.

Wir spenden monatlich an THE OCEAN CLEANUP!

WALDEMARIE: Deutschlands Wälder

WALDEMARIE setzt sich für den Erhalt der deutschen Wälder ein und pflanzt durch regelmäßige Spenden Bäume. Auch deutsche Wälder – Deutschland ist eine ziemlich starke Industrienation – müssen geschützt werden und sind ein Puzzleteil im Klimaschutz. Der Schutz unserer Wälder, führt zu einem Erhalt von Lebensraum für eine Vielzahl an Tieren, Erhalt von Bäumen als CO2-Speicher, Wasserspeicher und Wasserreiniger (Trinkwasser!), aber ebenfalls auch dazu, dass unser Wald für unsere Gesundheit (!) erhalten bleibt – auch der Wald, direkt vor unserer Tür! Es gibt immer mehr Daten dazu, welche zeigen, das „forrest bathings“ – also sich in Waldumgebung aufhalten, z.B. beim Sonntagsspaziergang im Wald – einen deutlich positiven Effekt auf unsere physiologische und psychologische Gesundheit hat. Hört sich witzig an, aber einen Baum zu umarmen und im Wald zu sitzen, hat tatsächlich einen positiven Effekt auf unsere metabolische und immunologische Gesundheit.

Egal ob Borkenkäfer, Holz- und Papierindustrie, wer unsere Welt von heute und morgen unterstützen möchte, sollte darauf achten, dass am besten mehr Bäume (und andere Pflanzen) wachsen, als vernichtet werden.

Wir spenden monatlich an WALDEMARIE!

Was tun wir noch?

Unsere Verpackungen befinden sich derzeit im Redesign und ab 2023 stellen wir auf deutlich besser recyclebare Verpackungen aus einem sehr hochwertigen Monokunstoff (PP) um – weniger Plastik, besser zu recyclen, weniger Gewicht bei Transport und eine deutlich bessere CO2-Bilanz als herkömmliche Plastikarten. Unser neuer Verpackungshersteller setzt sich zudem für eine sauberere Umwelt ein – wenn wir dort kaufen, unterstützen wir indirekt auch das sammeln von Plastik. Auch das Pflanzen von Bäumen über das Projekt Eden Reforestation wird von unserem Verpackungshersteller unterstützt.

Warum keine Bio-Verpackungen oder Papier? Das hat mehrere Gründe. Zum Einen ist die Durchlässigkeit und der Schutz des Inhalts nicht wirklich gut. Zum anderen gab es in der Vergangenheit immer wieder „Bio-Verpackungen“, welche im EU-Raum gar nicht wirklich zugelassen waren. Eine ständige Retoure oder beschädigte Verpackungen sind ja auch weder kunden- noch klimafreundlich. Wir haben viel herum probiert, befüllt, die Stabilität getestet und uns informiert, mit wenig zufriedenstellenden Ergebnissen. Dazu, das ist wenigen bewusst, wird Papier auch verbrannt und hat nicht immer eine bessere Klimabilanz im Vergleich zu der beschriebenen Verpackung aus Monoplastik. Das Redesign stand schon lange an, aber durch mehrere außerplanmäßige Ereignisse, hat sich das doch etwas länger hingezogen als angedacht. Wie dem auch sei!

Glas stand tatsächlich auch im Raum, grade für die Kapselprodukte, allerdings… ALLERDINGS: Wenn Glas nicht wiederverwendet wird – wie das beispielsweise bei Pfandflaschen aus Glas der Fall wäre – ist Glas auch nicht wirklich klimafreundlich, auch wenn es so „scheint“. Glas hat einiges an Gewicht, benötigt mehr Energie und Kraftstoff beim Transport, es entsteht mehr Abrieb der Gummireifen (und Verteilung in der Umwelt) und bei der Produktion von Glasverpackungen wird auch sehr viel (mehr) Energie benötigt. Damit das wiederu ausgeglichen wird – auch wenn Glas ziemlich hochwertig und schick aussieht – muss die Glasverpackung eben längerfristig eingesetzt und wiederverwendet werden, sonst ist es eben nicht so klimafreundlich wie erhofft. Wenn du Glas nämlich wegschmeißt, nachdem du deine 100 Kapseln oder was auch immer konsumiert hast, muss das Glas auch wieder transportiert und eingeschmolzen werden. Es gab also einige Gründe für uns, warum wir uns dagegen entschieden haben.

Und der Transport unserer Produkte? Werden die Produkte zum Kunden teleportiert? Nein, natürlich nicht. Und auch wenn einige auf GLS schimpfen (andere schimpfen auf DHL, wieder andere auf Hermes oder UPS…), war ein Kriterium für uns, dass der Versanddienstleister auch etwas für die Nachhaltigkeit tut – das tut GLS mit seinem Klima-Protect-Projekt. DHL bietet so etwas zwar ebenfalls an, ein Wechsel ist denkbar, aber worum es geht: Wir möchten so viel Gutes wie nur möglich tun, daher sind wir auch bei diesem Thema mit GLS gut aufgestellt.

Wir hoffen, dass wir etwas Gutes tun und werden dieses Feld ebenfalls wie unsere Produktlinien und Qualität weiter ausbauen, wenn wir weiter wachsen. Du kannst uns dabei unterstützen.

Danke!

*Bei all dem Wust und den Möglichkeiten Organisationen, sowie Projekte zu unterstützen und nachhaltiger zu agieren, haben wir uns für folgende Dinge entschieden. Wenn du lieber Kunde Bedenken oder weiterführende Informationen für uns hast – Kritik oder weitere Möglichkeiten, so schreib uns doch eine E-Mail! Wir hoffen aber, dass wir hiermit den richtigen Weg gehen.